Die Ortsfeuerwehren Grone und Stadtmitte proben den Ernstfall

26.05.2015 18:17 Uhr



Mit dem Einsatzstichwort „brennt Bus in Werkstatt“ wurde die Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte zusammen mit der Ortsfeuerwehr Grone am Dienstagabend um 18:17 Uhr zum Betriebshof der RBB in die Grätzelstraße alarmiert. Was die Kameraden im Vorfeld allerdings nicht wussten, das Szenario war eine geheime Einsatzübung, die von den Gruppenführern beider Ortsfeuerwehren ausgearbeitet wurde. Laut Übungsszenario kam es in der Werkstatt durch Schweißarbeiten zum Brand an einem Linienbus. Zwei Werkstattmitarbeiter konnten sich nicht mehr rechtzeitig ins Freie retten und wurden bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte noch im Werkstattbereich vermisst. Mit einer Nebelmaschine wurde die Rauchentwicklung in der Werkstatt dargestellt, um so die Sichtverhältnisse der Trupps im Innenangriff einzuschränken. Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung erreichte das erste Löschfahrzeug das Betriebsgelände der RBB und der erste Angriffstrupp leitete unverzüglich nach der Erkundung durch den Gruppenführer die Menschenrettung ein. Insgesamt wurden im Übungsverlauf drei Trupps unter schwerem Atemschutz eingesetzt, rund 30 Einsatzkräfte waren an der Abarbeitung des Übungsszenarios beteiligt. Neben der Menschenrettung und der Brandbekämpfung musste auch eine Abzugsöffnung für die Druckbelüftung von einem Trupp geschaffen werden.
Bereits um 18:55 Uhr war der fiktive Busbrand gelöscht und die Übung konnte beendet werden. Ziel der Übung war die Überprüfung des Ausbildungsstandes und die Zusammenarbeit beider Ortsfeuerwehren unter realistischen Bedingungen. Die Übungsbeobachter ziehen ein positives Fazit aus der Übung. Das Ausbildungsziel wurde erreicht und beide Ortsfeuerwehren haben eine hervorragende Leistung abgelegt. Auch die Zusammenarbeit zwischen den Ortsfeuerwehren war vorbildlich. Im Nachgang der Einsatzübung sollen jetzt Kleinigkeiten verbessert werden.
An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei der RBB für das Übungsobjekt und der Übungsvorbereitung bedanken. Unser Dank gilt auch den Übungsbeobachtern der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehren sowie der Johanniter-Unfall -Hilfe Göttingen für die Mitwirkung an der Übung.


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