Umwelteinsatz nach dem Entenrennen fordert die Ortsfeuerwehr Stadtmitte

24.08.2013 18:30 Uhr



Als die Ortsfeuerwehr Stadtmitte nach dem Rückbau der Stände des Entenrennens am Waageplatz den Heimweg antrat, entdeckten die Kameraden - während sie die Leinebrücke Maschmühlenweg / Hagenweg überquerten - schwimmendes Gefahrgut im Gewässer. Schnelles handeln war erforderlich um die Gefahr abzuwenden. Als das LF 8/6 seine Parkposition eingenommen hatte musste alles ganz schnell gehen. Einer der Kameraden erwies sich als mutiger Freiwilliger sich in den reißenden Strom der Leine zu begeben und das Gefahrgut zu bergen. Ausgerüstet mit Wathose, Feuerwehrleine und Sicherheitsgurt betraten die Kameraden das Flussbett.
Das Gefahrgut hatte sich glücklicherweise kurzzeitig in der Böschung verfangen, sodass den Kameraden genügend Zeit blieb, die Taktik zu besprechen. Nachdem dem mutigen Freiwilligen zum Eigenschutz mit gekonnten Handgriffen der Rettungsbund angelegt wurde, begab er sich sofort in die Strömung und konnte mit einem gezielten Griff das treibende Gefahrgut aus der Leine bergen. Inzwischen hatten sich auch eine Menge Schaulustige am Einsatzort eingefunden, die die Rückkehr des Feuerwehrmannes kaum erwarten konnten. Nachdem den Schaulustigen, dass sich als sehr harmlos erwiesene Treibgut zum Spielen überlassen wurde, rückte die Ortsfeuerwehr Stadtmitte wieder ein. Es handelte sich nur um ein paar Luftballons, die vom Entenrennen aus der Innenstadt in die Leine getrieben wurden.



Bilder



Die Lage nachdem Eintreffen der Kameraden










Fachmännisch gesichert wird die Dichtheit der Wathose überprüft




Das Gefahrgut nährt sich mit der starken Strömung




Aus dem Rückweg aus den Fluten


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