Ausbildungsdienst im Freibad Brauweg

26.07.2007 19:00 Uhr



Am 26.07.07 fand der Ausbildungsdienst von der OF Stadtmitte zusammen mit der OF Grone im Freibad Brauweg statt. Thema des Dienstes war: "Das Verhalten von persönlicher Schutzausrüstung und Chemikalienschutzanzügen (CSA) im Wasser". Grund für den Dienst war die Aussage: Was passiert eigentlich, wenn man mit Feuerwehr-Einsatzkleidung ins Wasser fällt? So, wie es fast zwei Feuerwehrkameraden in Frankfurt a.M. bei einem Kellerbrand passiert wäre. In einer Nobelvilla in Frankfurt wurde die Feuerwehr zu einem Kellerbrand gerufen. Was keiner der Einsatzkräfte wusste, in dem verrauchten Keller befand sich ein Pool, der durch den dichten Rauch nicht sichtbar war. Was wäre passiert, wenn ein Trupp in den Pool gefallen wäre? Um auszuprobieren, was geschieht, wenn man mit Einsatzkleidung ins Wasser fällt, hatte jeder Teilnehmer die Möglichkeit, sich einmal selber mit Feuerwehreinsatzkleidung ins kühle Nass zu begeben. Neben der Feuerwehr-Hupf-Kleidung probierten einige auch das Schwimmen mit einem Chemikalienschutzanzug aus. Während man mit dem CSA, durch das Luftpolster im Anzug, an der Wasseroberfläche trieb, saugte sich die Hupf-Einsatzkleidung nach einiger Zeit voll mit Wasser, so dass man sich nur durch kräftige Schwimmbewegungen an der Wasseroberfläche halten konnte. Das Fazit des Dienstes: Es ist bedingt möglich mit Einsatzkleidung zu schwimmen, es kostet aber viel Kraft. Wenn man es vermeiden kann, mit ihr ins Wasser zu gehen, dann sollte man dies auch tun.


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