Atemschutzausbildung in der Feuerwehr

In der heutigen Zeit spielt der Atemschutz in der Feuerwehr eine wichtige Rolle. Dadurch, dass es immer mehr chemische Stoffe gibt, die z.B. beim Hausbau eingesetzt werden, bei denen im Brandfall giftige Dämpfe und Rauchgase entstehen können, ist bei fast jedem Brandeinsatz Atemschutz erforderlich. Damit ein Feuerwehrmann im Einsatz Atemschutz tragen darf, muss er zuerst von einem Arzt bei einer arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung nach Grundsatz G 26, Stufe 3 auf die Tauglichkeit untersucht werden und anschließend den Atemschutzgeräteträgerlehrgang besucht haben. Die Atemschutzgeräteträgerausbildung wird in Göttingen auf Stadtebene ausgebildet. Dort wird dem Feuerwehrmann, aber auch der Feuerwehrfrau beigebracht, wie mit dem Atemschutzgerät (Pressluftatmer) richtig umgegangen wird und was bei Einsätzen unter Atemschutz alles zu beachten ist. Ist der Lehrgang bestanden, darf ein Feuerwehrmann auch im Einsatz unter Atemschutz arbeiten. Um nicht aus der Übung zu kommen und sich fit zu halten, muss jeder Atemschutzgeräteträger regelmäßig einen Durchgang durch die Atemschutzübungsanlage machen und alle 3 Jahre erneut von einem Arzt bei einer arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung nach Grundsatz G 26, St.3 auf die Tauglichkeit untersucht werden.

Darüber hinaus werden unsere Atemschutzgeräteträger auch bei den Übungsdiensten am Donnerstag fortgebildet. Dazu gehört zum Beispiel das Training beim Absuchen von Räumen, Öffnen von Türen zum Brandraum im Ernstfall und der richtige Umgang mit dem Hohlstrahlrohr.

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